Vilokan Group erhält Auftrag zum Recycling von Glykol auf allen Flughäfen von Swedavia

Das Unternehmen erschließt damit einen globalen Markt, da die Anforderungen an Flughafenbetreiber hinsichtlich der Entsorgung von Enteisungsmitteln und anderen Abwässern steigen. Obwohl für die Enteisung eines einzigen Flugzeugs bis zu 1.000 Liter Glykol nötig sein kann, häufig mit einer Reihe von chemischen Zusätzen versetzt, entsorgen längst nicht alle Flughäfen diese Mittel. Für den Abbau von Propylenglykol ist eine große Menge an Sauerstoff nötig, was ein Umweltproblem darstellt. Darüber hinaus sind Cadmium und andere Schwermetalle im Abwasser bzw. den Flüssigkeiten enthalten. Die Frage ist also nicht mehr, ob die Flughäfen diese Mittel sammeln, sondern wann“, erklärt Johan Brandberg von der Vilokan Group.

Im internationalen Vergleich ist Schweden ein Vorreiter auf diesem Gebiet, denn die schwedische Luftfahrtbehörde hat bereits früh Pläne für die Entsorgung von Enteisungsmitteln und anderen Abwässern entwickelt. Wenn jedoch in Schweden oder im Ausland Enteisungsmittel zur Entsorgung gesammelt werden, bedeutet dies fast ausschließlich, dass das Wasser mit Tankwagen zur weiteren Behandlung in Kläranlagen transportiert wird. 

Mit der Technologie von Vilokan hingegen können sowohl Enteisungsmittel als auch andere Abwässer vor Ort auf dem Flughafen aufbereitet und recycelt werden. Da die Technologie als Dienstleistung angeboten wird, kann der Flughafenbetreiber umweltgefährdende Abfälle entsorgen, ohne Kapital in eine eigene Infrastruktur zu investieren. Insgesamt entfallen Schwertransporte und Vilokan kann ein Geschäft mit Glykol aufbauen, denn der Rohstoff wird international mit 10 bis 14 SEK pro Liter gehandelt.

– Das bedeutet, dass wir eine Anlage errichten, das Wasser aufbereiten und wirtschaftlich arbeiten, indem wir Zugang zu den Rohstoffen erhalten. So entsteht eine Kreislaufwirtschaft und diese wollen wir jetzt auch in anderen Ländern umsetzen, erklärt Johan Brandberg. 

Die Vilokan Group erhält Auftrag zum Recycling von Glykol auf allen Flughäfen von Swedavia. Das Unternehmen erschließt damit einen globalen Markt, da die Anforderungen an Flughafenbetreiber hinsichtlich der Entsorgung von Enteisungsmitteln und anderen Abwässern steigen.